Niko Alm ist…

Gründer | Schmaltz

Niko Alm arbeitet auch als Nano Business Angel. Seine Investments tätigt er über die 2012 von ihm gegründete Schmaltz GmbH.

Geschäftsführung | Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH

Seit 1. April 2017 ist die gemeinnützige Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH als Medien- und Rechercheplattform operativ tätig. Das zentrale Medienprodukt ist die Digitalplattform Addendum.

Abgeordneter zum Nationalrat a. D. | NEOS

Von Oktober 2013 bis März 2017 war Niko Alm Abgeordneter zum Nationalrat für NEOS. Er betreute die Ausschüsse für Innere Sicherheit, Kultur (Vorsitz) und Immunität. Er war Sprecher für Wirtschaft (Start-ups, EPU, KMU), Medien, Netzpolitik und Weltraum.

Geschäftsführung | VICE CEE

2006 brachte Niko Alm die Medienmarke VICEgemeinsam mit Stefan Häckel nach Österreich. Seit 2007 wurde VICE als Lizenzprodukt geführt bis 2013 schlussendlich das VICE die Mehrheit an den Unternehmen in Wien, Warschau und Zürich übernommen hat. Bis März 2016 war er Geschäftsführer der VICE CEE Holding.

Gründer | Super-Fi

2001 gründete Niko Alm die Kreativagentur Super-Fi, die zu einem kleinen Netzwerk von Unternehmen in Österreich, Polen und der Schweiz aufgewachsen ist. 2013 verkaufte er seine Anteile mehrheitlich (und 2016 vollständig) an VICE, die diese Unternehmensgruppe als Teil des globalen Medienkonzerns als VICE CEE weiterführen.

Einfaches Mitglied | Pastafaris Austria

Niko Alm ist bekennender Pastafari und einfaches Mitglied der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Österreich. Sein Führerschein mit dem Nudelsieb ist aber wesentlich bekannter als er selbst.

Gründer | Laizismus-Initiative

Aus seiner wachsenden Unzufriedenheit mit der nicht durchgezogenen Trennung von Staat und Religion gründet Niko Alm Anfang 2009 die Laizismus-Initiative.

Sprecher | Initiative gegen Kirchenprivilegien

Anfang 2011 wurde Niko Alm als Sprecher zur Initiative gegen Kirchenprivilegien geholt. Er war Mit-Initiator des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien, das im April 2013 österreichweit zur Eintragungswoche aufgelegen ist.

Fotogene Schale,
nerdiger Kern.

 

Es spricht einiges dafür, dass es sich bei Niko Alm um ein erfolgreiches Start-up handelt. Er hat ein Faible für radikalen Wildwuchs, mag disruptives und Technologies und Disruptive Technologies. Einiges spricht aber auch dagegen. So passt sein Portfolio schon lange in keinen Elevator-Pitch mehr, er neigt nicht zum Exit und wächst organisch, seit 1975, in Wien (Wien) und Weikendorf (NÖ). Alm mag phil Kommunikationswissenschaften und Philosphie (Uni Wien), studierte Betriebswirtschaft (WU Wien) und Digitale Kunst (die Angewandte), wurde zeitgleich 1998 EPU, gründete 2001 mit Super-Fi eine digitale Kreativagentur, die sich in den Folgejahren zum Mikromischkonzern auswuchs. Seit 2013 und nach dem Verkauf von Teilen der Unternehmensgruppe an VICE, ist er Geschäftsführer der VICE CEE und NEOS-Nationalrat.

Post-zynisch,
prä-pragmatisch.

 

Die Mehrheit seiner 17.000 Twitterfollower würde Alm als post-zynisch und prä-pragmatisch beschreiben (#subjektprädikatobjekt #twittintellect). Alm neigt nicht dazu Dinge zu kategorisieren. Wichtiger ist ihm, dass Dinge passieren. Alm mag Dinge. Er ist “not particulary good at anything”. Er ist ein Ein-Mann-Inkubator.

Alms Unternehmertum ist politisch. Das macht Sinn, denn wenn man der Soziologie, der Generations-, und Unternehmensforschung glaubt, dann ist “der unternehmerische Einzelne” die prägende Person des 21.Jahrhunderts. Er löst derzeit im Zuge der Digitalisierung den “gewerkschaftlichen Arbeitnehmer” in seiner gesellschaftsprägenden Stellung ab. Wer im 20.Jahrhundert arbeiterbewegt war, ist jetzt unternehmerisch. Alm weiß das. Alm mag evidenzbasierte Politk. Entrepreneurship ist in Alms Welt also keine Wohlstands- oder Einkommensfrage und jedenfalls mehr als eine Erwerbsform. Es ist der Zustand unserer Gesellschaft. Wer Willy Brandt wählte, wählt Alm.

Text: Yannick Palim Gotthardt

Was andere über mich schreiben.

Wikipedia

von vielen (jedenfalls aber von ein paar ÖVP-Mitarbeitern)

Porträt in The Gap

von Dieter Rappold

Porträt auf inventures.eu

von Alena Schmuck

“Intellektuelle Untermittelklasse”

von Michael Fleischhacker

“Olles Nudelsieb”

von Armin Thurnher