EXIT – 3. März 2020

Der deutsche Publizist Helmut Ortner sammelte in seinem Buch “EXIT – Warum wir weniger Religion brauchen – Eine Abrechnung” (erschienen 2019 bei nomen) Beiträge von 21 Autorinnen und Autoren zur  Wirkung von Religion in Gesellschaft und Politik. Darunter viele, die ihre Reputation auch (aber nicht nur) aus Religionskritik im engeren Sinn ziehen wie Carsten Frerk, Michael Schmidt-Salomon oder Hamed Abdel-Samad.

Die Mehrzahl der Themen behandelt den aktuellen Diskurs um Säkularisierung und die Rolle von Religionsgesellschaften im Staat und in der Gesetzgebung. Religiöse Problemzonen werden kritisch angesprochen, erläutert oder auch einfach polemisch zerlegt. Aus meiner Sicht besonders interessant ist der Beitrag von Ingrid Matthäus-Maier “Staatskirche oder Rechtsstaat?”, in dem sie “20 notwendige Korrekturen” skizziert, was sie “von einem weltanschaulich-religiös neutralen Staat erwartet.”  Abgerundet wird der Sammelband mit einem Interview, das die Religionswissenschafterin Daniela Wakonigg mit Richard Dawkins geführt hat.

Auch wenn in Österreich und Deutschland oberflächlich betrachtet die Staatsreligionenmodelle sehr ähnlich ausgestaltet sind, treten bei der Lektüre Besonderheiten von Gesetzen und Verfassung in Deutschland aus österreichischer Perspektive hervor. Vor allem über diese möchte ich mich mit Helmut Ortner am Abend des 3. März unterhalten.

Am Dienstag 3. März 2020 ist Helmut Ortner in Wien, um “EXIT” zu präsentieren. Ich selbst werde noch einmal mein Buch “Ohne Bekenntnins” vorstellen.  Gemeinsam untersuchen wir dann mit späterer Beteiligung des Publikums das Verhältnis von Republik und Religion.
Ort: VICE, Lothringer Straße 2/2, 1040 Wien
Einlass: 18.30
Beginn: 18.45
Eintritt frei.

RSVP via Facebook erwünscht: https://www.facebook.com/events/2545022285773293/
Der Abend wird veranstaltet von:

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